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Markt & Branche MedtecLIVE 2026

Vernetzte Fertigung auf der MedtecLIVE 2026: Von der Messeidee zum Innovationsnetzwerk MedtechFORCE

Sechs Unternehmen, eine Vision: Gemeinsam die Zukunft der Medizintechnik gestalten. Wie führende Aussteller auf der MedtecLIVE 2026 gemeinsam die Prozesskette der Medizintechnikfertigung zeigen.

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Nürnberg, Deutschland

Was als gemeinschaftliche Idee auf einer Medizintechnik-Messe begann, hat sich über die letzten Jahre zu einem belastbaren und zukunftsorientierten Zusammenschluss führender Unternehmen der Branche entwickelt. Im Zentrum stand die Umsetzung einer Produktionsstraße, die die gesamte Prozesskette eines medizinischen Bauteils – von der Entwicklung über die Fertigung bis zur Verpackung – live und greifbar darstellt.

Diese Kooperation zwischen den Firmen Kumavision, FOBA, Gindele, Medipack, Forecreu, Laubscher und KKS Ultraschall zeigt eindrucksvoll, wie interdisziplinäre Expertise, technologische Präzision und partnerschaftliches Denken die Innovationskraft in der Medizintechnik nachhaltig stärken können. Heute steht das Netzwerk für Qualität, Verlässlichkeit und eine gemeinsame Vision: die kontinuierliche Weiterentwicklung medizinischer Lösungen zum Wohle von Patientinnen und Patienten weltweit. Ob Kennzeichnungssysteme, Ultraschallreinigung, Verpackungslösungen, ERP-Software für Medizintechnik oder Spritzgussteile – hier vereinen sich Expertise entlang der gesamten Wertschöpfungskette. So entstehen innovative Lösungen, die den Anforderungen von Regulatory Affairs, Produktionssicherheit und Effizienz gerecht werden.

Wie eine Produktionsstraße Wissen schafft

Dass diese Prozesskette authentisch nachvollziehbar wird, liegt an der Vielfalt der beteiligten Unternehmen. Auf der Messe zeigen unter anderem FOBA als Spezialist für Laserkennzeichnung und Rückverfolgbarkeit, Medipack als etablierter Anbieter für sterile Verpackungslösungen und Gindele mit seiner hohen Kompetenz in Werkzeugbau und Kunststofftechnologie, wie einzelne Schritte ineinandergreifen. Ergänzt werden sie durch KKS Ultraschall AG, welche die Ultraschallreinigung und das Oberflächenfinish übernimmt, durch Kumavision, deren Softwareexpertise den digitalen Backbone industrieller Fertigungsprozesse sichtbar macht, sowie durch Laubscher, deren Präzisionsteile am Anfang vieler medizintechnischer Baugruppen stehen. Auch Forecreau begleitet das Konzept, durch seine Expertise im Bereich Halbzeuge. Gemeinsam entsteht aus diesen Kompetenzen ein Gesamtbild, das weit über typische Messestände hinausgeht: eine reale Prozesskette, wie sie so nur im Zusammenspiel verschiedener Spezialisten sichtbar wird.

Der besondere Wert der Produktionsstraße liegt nicht in ihrer Form, sondern in ihrem Inhalt. Besucher können Schritt für Schritt beobachten, wie ein Produkt entsteht, während sie gleichzeitig verstehen, warum jeder Prozessschritt entscheidend ist. Es ist ein Blick hinter die Kulissen, den die Industrie im Tagesgeschäft selten gewährt, weil reale Fertigung viel komplexer ist, als man es aus Marketingunterlagen oder Demoteilen erkennen kann.

Dieser Wissenstransfer ist es, der die Route für viele Besucher zum wichtigsten Orientierungspunkt der Messe macht. Ingenieure, Produktionsleiter, Qualitätsverantwortliche und Entscheider erhalten ein komprimiertes, aber hochpräzises Bild einer industriellen Realität, die in Präsentationen oder Einzelgesprächen kaum vollständig darstellbar wäre.

Die Teilnehmer im Überblick:

  • FOBA
  • Medipack
  • Gindele
  • KKS
  • Kumavision
  • Laubscher

Industrieperspektive: Warum die Prozesskette wichtiger wird

Matthias Gindele, Geschäftsführer der Gindele GmbH und Mitglied des Fachbeirats der MedtecLIVE, sieht das Format als einen entscheidenden Baustein, um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu stärken. „Die Produktionsstraße zeigt, wie komplex und gleichzeitig wie elegant Medizintechnikfertigung funktioniert, wenn alle Schritte sauber ineinandergreifen. Besucher sehen hier nicht nur Technologien, sondern Zusammenhänge – und genau dieses Verständnis wird immer wichtiger. Die Branche steht vor Herausforderungen wie steigender Regulierung, höherem Automatisierungsgrad und der Integration digitaler Systeme. Wer die Prozesskette versteht, erkennt schneller, wo Potenziale liegen“, erklärt Gindele.

Damit wird deutlich: Die in der ausgezeichneten Route vorgestellte Produktionsstraße ist kein Showelement, sondern ein praxisnahes Lernformat, das den Blick auf die wirklichen Herausforderungen und Chancen der modernen Fertigung schärft.

Eine Geschichte: Kooperation entsteht im Kontakt

Die Produktionsstraße, wie sie in dieser Konstellation auf der MedtecLIVE 2026 zu sehen ist, ist alles andere als ein Zufallsprodukt. Sie ist das Ergebnis einer gewachsenen Zusammenarbeit zwischen Firmen, die auch in der realen Industrie eng miteinander kooperieren – und deren Partnerschaft genau hier, auf der MedtecLIVE, ihren Ursprung fand. Was heute wie eine selbstverständliche technische Symbiose wirkt, begann einst mit einem Gespräch am Messestand, einer spontanen Idee und dem gemeinsamen Gefühl, dass mehr möglich ist, wenn man sich persönlich begegnet.

Die Kooperation zeigt exemplarisch, was den wahren Wert einer Messe ausmacht: Sie schafft Räume, in denen aus flüchtigen Kontakten echte, nachhaltige Beziehungen werden. Unternehmen entdecken gemeinsame Herausforderungen, entwickeln Lösungen weiter und bauen Projekte auf, die die Messehallen weit überdauern. Matthias Gindele bringt es auf den Punkt: „Messen sind für uns viel mehr als Präsentationsflächen. Sie sind Orte, an denen Vertrauen entsteht, an denen man Partner findet und gemeinsam über die eigentliche Veranstaltung hinausdenkt. Ohne diese Begegnungen hätte es viele unserer Kooperationen in dieser Form nie gegeben.“

Mehrwert, der bleibt

Für die Besucher bedeutet die Teilnahme an der Produktionsstraße weit mehr als das Einsammeln eines Goodies, das sie am Ende der Route erwartet. Der eigentliche Mehrwert liegt in den direkten Einblicken, den echten Gesprächen und der Möglichkeit, die eigene Unternehmensrealität mit dem auf der Messe gezeigten Prozess zu vergleichen. Die Erkenntnisse, die entlang dieser Route gewonnen werden, fließen nicht selten in konkrete Prozessoptimierungen, Investitionsentscheidungen oder strategische Weichenstellungen ein.

Die MedtecLIVE 2026 zeigt damit, wie eine Fachmesse heute funktionieren kann: nicht als reine Produktschau, sondern als Ort des Wissens, des Austauschs und der Prozesskompetenz.

Ihre Kontaktperson

Matthias Gindele

Matthias Gindele

Geschäftsführer Gindele GmbH

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