MedtecLIVE

Mein Account

Sprache

Best practice MedtecLIVE 2026

Geringere Kosten. Gleichbleibende Präzision. Keine Kompromisse.

Unser Spritzgussverfahren amorpher Metallkomponenten vereint das Beste aus CNC und Polymerspritzguss in einem effizienten Prozess. Durch deutlich reduzierte Zykluszeiten (< 2 min) konnten wir die Stückkosten eines OEM im Bereich medizinischer Instrumente um 50 % senken.

Heraeus AMLOY Technologies GmbH
Karlstein am Main, Deutschland

Effizienzsteigerung durch innovatives Spritzgießen amorpher Metalle – Ihre Alternative zum herkömmlichen CNC-Verfahren

Dank einer deutlich reduzierten Zykluszeit konnten die Stückkosten um über 50 % gesenkt werden. Dies wurde bei einem führenden OEM im Bereich medizinischer Instrumente erreicht. Bei dem betreffenden Bauteil handelt es sich um ein CNC-gefertigtes Edelstahlteil mit Innengewinde, welches ein Jahresproduktionsvolumen von 10.000 Stück hat:

  • Gewicht: < 10 g
  • Wandstärke: 1 – 2 mm
  • Toleranzen: < ± 10 µm

Status Quo:
CNC-Verarbeitung von Edelstahl

Unsere Lösung:
Spritzguss von amorphen Metallen

Werkzeuginvestition

1.000 €35.000 €

Zykluszeit pro Teil

10 min2 min

Materialkosten pro Teil

0.20 €1.00 €

Bearbeitungskosten pro min

2.00 €1.50 €
Stückkosten20.75 €8.75 €

Höchste Präzision für komplexe Metallkomponenten

Mit unserem innovativen Spritzgussverfahren, welches inhouse für die Fertigung amorpher Metallkomponenten entwickelt wurde, erreichen wir vergleichbare Ergebnisse wie mit dem CNC-Verfahren und übertreffen die Präzision des MIM- und Polymerspritzgusses bei Weitem. Dadurch eignet sich unser Verfahren als Ersatz für das herkömmliche CNC-Verfahren, wenn es um die Herstellung kleiner, hochkomplexer Metallkomponenten sowie mittlerer bis großer Serienfertigungen geht. Unser Material ersetzt korrosionsresistente Stähle, Edelstähle sowie Titanlegierungen.

Mit unserem Spritzgussverfahren sind folgende Komponenteneigenschaften realisierbar:

  • Wandstärke: 100 µm – 5 mm
  • Enge Toleranzen: ± 5 µm, geringe Schrumpfung (< 0,5 %)
  • Längentoleranzen: ± 0,003 – 0,01 mm
    (5-mal besser als beim MIM-Verfahren: ± 0,02 – 0,05 mm)
  • Oberflächenrauheit: 0,05 µm
    (20-mal besser als beim MIM-Verfahren: 1,00 µm³)
  • Präzision der Bauteile: 3–10 µm
    (10-mal besser als beim MIM-Verfahren: 20–50 µm)
  • Hochglänzende Oberfläche, Entfernung von Trennlinien möglich
  • Einspritzen von Innenstrukturen möglich

Unser Material zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:

  • Hohe Streckgrenze 1.600 MPa
    Zum Vergleich: Ti grade 23 (860 MPa), Federstahl (550 MPa)
  • Niedriger Elastizitätsmodul 85 GPa
    Zum Vergleich: Ti grade 23 (115 GPa), Federstahl (190 GPa)
  • Hohe Korrosionsbeständigkeit
    Vergleichbar mit Titan oder Edelstahl
  • Hohe Beständigkeit gegen Dampfsterilisation
    10-mal besser als Edelstahl 1.4117 und 1.4021
  • Elastizität 2 % und hohe Elastizitätsgrenze
    Vergleichbar mit Polymeren
  • Zertifizierte Biokompatibilität
    Gemäß ISO 10993-5 und ISO 10993-12
  • Geringe Wärmeleitfähigkeit 5-6 W/mK
    Sorgt für ein warmes Gefühl auf der Haut

Ihre Kontaktperson

Eva Brouwer

Eva Brouwer

Senior Sales Manager

Beitrag teilen

Zugehörige Themengebiete (3)