„Automatisierung wird zum strategischen Rückgrat – und die MedtecLIVE zeigt das sehr deutlich.“
Interview mit Jasmin EcimVettel, IMSTec GmbH
Als Head of Sales Automation & Marketing bei IMSTec bewegt sich Jasmin EcimVettel in einem Umfeld, das stark von Innovationsdruck, Präzisionsanforderungen und regulierten Produktionsprozessen geprägt ist. Ihre Perspektive auf die MedtecLIVE ist deshalb unmittelbar aus der Praxis heraus geprägt – von den Herausforderungen der Fertigung bis zu den Chancen modernster Automatisierungstechnik.
Frau EcimVettel, welchen Stellenwert haben Fachmessen wie die MedtecLIVE für Ihr Unternehmen?
Schon der Einstieg zeigt: Für IMSTec ist die MedtecLIVE weit mehr als ein Ort, an dem Produkte ausgestellt werden – sie ist ein zentrales Instrument für Dialog, Marktwissen und Zusammenarbeit.
„Messen wie die MedtecLIVE bieten für uns einen erheblichen Mehrwert. Sie ermöglichen uns den direkten Austausch mit unseren Bestandskunden und geben uns gleichzeitig die Gelegenheit, potenzielle Neukunden persönlich kennenzulernen. Darüber hinaus sind Fachmessen ein wichtiges Forum, um aktuelle Entwicklungen und Trends in der Medizintechnikbranche zu verfolgen und zu diskutieren. Besonders wertvoll ist für uns auch die gemeinsame Plattform, um potenzielle Kooperationspartner oder Lieferanten zu treffen. Sie fördern gezielte Gespräche, neue Impulse und stärken unser Netzwerk innerhalb der Branche.“
Sie betont damit, dass Automatisierungsprojekte nur dann nachhaltig erfolgreich sind, wenn Technologie, Bedarf und Partnerlandschaft nahtlos zusammenpassen – und genau dafür sei die MedtecLIVE die ideale Bühne.
Welche Entwicklungen werden Ihrer Einschätzung nach die MedtecLIVE 2026 prägen?
Im Hinblick auf die Messe 2026 benennt Jasmin EcimVettel nicht nur Trends, sondern die strukturellen Bewegungen, die Fertigungsprozesse weltweit neu ordnen.
„Auf der Messe wird deutlich, dass die Anforderungen an automatisierte, validierbare und durchgängig dokumentierte Produktionsprozesse weiter steigen. Hersteller bewegen sich dabei zwischen strengen regulatorischen Vorgaben wie MDRKonformität und gleichzeitig steigendem Kostendruck. Dadurch wächst der Bedarf an skalierbaren Sondermaschinen. Zudem beeinflusst die politische Lage globale Lieferketten und internationale Auftragslagen spürbar, wodurch flexible und resiliente Fertigungssysteme immer wichtiger werden.“
Ihre Einschätzung zeigt: Die MedtecLIVE bildet ein Spannungsfeld ab, in dem regulatorische Strenge, Effizienzbedarf und geopolitische Unsicherheiten gleichzeitig wirken – und Automatisierung zur zentralen Antwort wird.
Welche Trends sind für Sie besonders zukunftsweisend?
Bei Zukunftsthemen schaut Jasmin EcimVettel insbesondere auf Technologien, die Produktionsprozesse widerstandsfähiger, intelligenter und skalierbarer machen.
„Zukunftsweisend sind Technologien, die eine wirtschaftlich stabile und zugleich regulatorisch konforme Fertigung ermöglichen. Besonders gewinnen flexible Sondermaschinen und integrierte Systemlösungen an Bedeutung, die sich nahtlos in bestehende Produktionsumgebungen integrieren lassen. Innovative und modular erweiterbare Automationslösungen entwickeln sich zu zentralen Wettbewerbsfaktoren. Ein wesentlicher Zukunftstreiber ist der Einsatz KIgestützter Verfahren – etwa in der Bildverarbeitung, Qualitätsprüfung oder Prozessoptimierung.“
Hier wird deutlich: Für IMSTec ist die Zukunft der Medizintechnik ohne intelligente Automatisierung und KI nicht mehr denkbar.
Wie fließen Eindrücke und Gespräche der MedtecLIVE in Ihre Produktstrategie ein?
Besonders im Bereich Sondermaschinenbau und Automatisierung liefern konkrete Messegespräche wertvolle Hinweise auf reale Marktbedarfe.
„Die Gespräche und Eindrücke auf der MedtecLIVE liefern uns wertvolle Impulse für unsere strategische Ausrichtung und die Weiterentwicklung unserer Lösungen. Besonders Nachfragen zu spezifischen Fertigungs- und Prüfprozessen – etwa zur Inspektion mittels Bildverarbeitung – zeigen uns deutlich, in welchen Bereichen wir unsere Technologien gezielt ausbauen sollten. Auch das Interesse an Produktthemen wie injizierbaren MedikamentenImplantaten macht sichtbar, welche Anforderungen künftig stärker in der Fertigung berücksichtigt werden müssen. So können wir unsere Lösungen präziser an dem realen Bedarf unserer Kunden ausrichten.“
Damit beschreibt Jasmin EcimVettel die Messe als „live Feedback Loop“, der technische Roadmaps direkt beeinflusst.
Welchen Mehrwert bietet Ihnen die MedtecLIVE gegenüber anderen Formaten?
Zum Abschluss wird deutlich, warum IMSTec die MedtecLIVE als besonders produktiv wahrnimmt – fachlich, organisatorisch und atmosphärisch.
„Für uns zeichnet sich die Messe MedtecLIVE durch eine sehr ausgewogene Relation zwischen der Anzahl der Aussteller und den Besucherströmen aus. Dadurch wirkt die Veranstaltung weder überlaufen noch unübersichtlich, sondern ermöglicht einen konzentrierten Austausch mit Branchenexperten. Besonders schätzen wir die Besucher, die mit konkreten Anwendungsfällen an den Stand kommen. Die zentrale Lage des Veranstaltungsortes erleichtert die Anreise und trägt ebenso zu einer hohen Qualität der Messe bei. Zudem bietet das Rahmenprogramm wertvolle Impulse und schafft Raum für vertiefende Gespräche und neue Perspektiven.“
Damit unterstreicht sie: Die Stärke der MedtecLIVE liegt in ihrem Fokus – und in der Qualität der Gespräche.
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