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Best practice MedtecLIVE 2026

Ein Instrument für die Zukunft der Medizintechnik

Wie entwickelt man ein medizintechnisches Instrument für robotisch assistierte Eingriffe, das präzise arbeitet, steril bleibt und sicher handhabbar ist? Erfahren Sie, wie durch präzise mechanische Entwicklung und innovative Hybridstrukturen Chirurgie-Standards neu definiert werden.

B&W Engineering GmbH
Stuttgart, Deutschland

Im Fokus standen für uns eine saubere Bewegungsübertragung vom Roboterinterface bis zur aktiven Spitze, belastbare Materialverbindungen und eine Konstruktion, die auch in der Serie funktioniert.

In der robotergestützten Chirurgie zählt jeder Mikrometer. Wir haben die mechanische Entwicklung des Instruments durchgängig auf Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Robustheit ausgelegt. Mittels vollständiger 3D-Toleranzanalyse, gezielten Kompensationstoleranzen und einer zuverlässigen Kopplung funktioniert das System auch nach mehrfachem An- und Abstecken ohne Nachjustierung. Das B-Muster stand bereits nach drei Monaten.

Dazu kam die Verbindung von Edelstahl und Keramik. Durch Klebeversuche mit verschiedenen Epoxid- und Silikonklebstoffen sowie konstruktive Anpassungen entstand eine Hybridstruktur, die auch nach über 100 Autoklavierzyklen dicht und funktionsfähig bleibt. Alle Schnittstellen sind so ausgelegt, dass sich das Instrument mit OP-Handschuhen intuitiv bedienen, werkzeuglos montieren und schnell reinigen lässt.

Gleichzeitig haben wir die Konstruktion auf die Serie ausgerichtet. Weniger Bauteile, spritzgussgerechtes Design und reduzierte Montagezeiten sorgen für ein System, das im OP, in der Fertigung und im Service einwandfrei funktioniert.


Mehr dazu? Lesen Sie die ganze Erfolgsgeschichte:
Chirurgische Präzision robotisch unterstützt

Ihre Kontaktperson

Annamaria Olah

Annamaria Olah

Marketingmanagerin

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