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Da guckst du - Augentrichter mit TecPart-Preis

Glas, Metall und Kunststoff: In einem vollautomatischen Fertigungsprozess entsteht bei KH ein innovativer Augentrichter aus drei Materialien - ganz ohne Verklebung und autoklavierbar. Dafür erhielt das Unternehmen kürzlich sogar einen Preis.

KH Medical GmbH
Helmbrechts, Deutschland

Er umfasst das Beste aus drei Werkstoffwelten: die optische Linse aus Saphirglas, ein robustes Gewinde aus Edelstahl und Kunststoff (POM), der mit seiner geometrischen Flexibilität alles verbindet – formschlüssig und ohne die bisher übliche Verklebung. Dafür werden die Glaslinse (Durchmesser 8 mm, Dicke 1,8 mm) und der Gewindeeinleger in Serie vollautomatisch und präzise ins Spritzgießwerkzeug eingelegt.

Die Linse muss absolut plan platziert sein, damit sich beim Gebrauch des Augentrichters keinerlei optische Verzerrung ergibt und beide Einlegeteile müssen den Spritzgießprozess auf einer Maschine mit 500 kN Schließkraft ohne Veränderung ihrer räumlichen Lage und ohne Beschädigung überstehen. Bei der Auslegung des Prozesses galt es besonders, die Schwindung des Kunststoffs zu beachten, um eine sichere Verbindung zu erreichen, aber keinen zu hohen Druck auf das Glas auszuüben. Das Spritzgießwerkzeug ist so konstruiert, dass ohne Umbau verschieden dimensionierte Gewindeeinleger verwendet werden können.

Der Augentrichter wird in optischen Instrumenten für Labor und Medizin eingesetzt und hält den Bedingungen einer Dampfsterilisation im Autoklav stand. Auf der K-Messe erhielt KH Medical für das Projekt den renommierten TecPart-Preis.   

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Christian Pohlschmidt

Christian Pohlschmidt

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