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Probenhandling als Leistungsfaktor: Wie Präanalytik die Qualität von IVD- und Analysegeräten bestimmt

Ob Diagnostik, Labor- oder Analysentechnik: Die Leistungsfähigkeit eines Systems entscheidet sich oft im Probenhandling. JÜKE entwickelt seit Jahren anspruchsvolle Lösungen für Präanalytik, Autosampler, Liquid Handling und robuste Fluidik-Systeme.

JÜKE Systemtechnik GmbH
Altenberge, Deutschland

Bei IVD- und Analysegeräten liegt der Fokus in der Entwicklung häufig zuerst auf Detektionsverfahren, Sensorik oder Analysesoftware. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder: Die eigentliche Leistungsfähigkeit eines Systems wird oft bereits davor entschieden: im Probenhandling und in der Präanalytik. Proben müssen sicher aufgenommen, transportiert, dosiert, vorbereitet und reproduzierbar dem nächsten Prozessschritt übergeben werden. Genau an dieser Stelle entstehen viele der Effekte, die später als instabile Messergebnisse, unzureichende Robustheit oder vermeidbare Bedienfehler sichtbar werden. Probenhandling ist damit kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Leistungsfaktor moderner Geräte.

JÜKE bringt in diesem Umfeld vielfältige Erfahrung aus der Labortechnik, der Analysentechnik, der Diagnostik und dem Probenhandling ein. In erfolgreich umgesetzten Projekten zeigt sich immer wieder, dass nicht einzelne Komponenten über den Erfolg entscheiden, sondern das Zusammenspiel aus Fluidik, Mechanik, Schnittstellen und Prozessverständnis. Besonders relevant sind dabei Themen wie Disposable trifft Instrument, also die sichere und toleranzrobuste Schnittstelle zwischen Einwegkomponenten und Gerät, ebenso wie automatisierte Probenvorbereitung als Grundlage für stabile und anwenderunabhängige Abläufe. Hinzu kommen hochrelevante Detailthemen wie Bubble Management, Totvolumen und Reproduzierbarkeit, die über die reale Performance eines Systems und die Qualität der Messergebnisse sehr stark mitentscheiden.

Ein besonderer Erfahrungsschwerpunkt liegt bei JÜKE auf anspruchsvollen Lösungen für Autosampler und Liquid Handling über einen großen Volumenbereich hinweg. Je nach Anwendung geht es um die präzise Handhabung der üblichen Flüssigkeitsmengen ebenso wie um die sichere Verarbeitung von nur wenigen Mikrolitern. Gerade im unteren Volumenbereich wirken sich Totvolumen, Benetzungsverhalten, Blasenbildung, Materialwahl und die exakte Auslegung von Fluidikpfaden unmittelbar auf Präzision und Wiederholgenauigkeit aus. Im größeren Volumenbereich stehen dagegen unter anderem Förderstabilität, Taktung, Prozesssicherheit und die robuste Auslegung für den Dauerbetrieb im Vordergrund. Erfolgreiche Lösungen entstehen hier nur, wenn Fluidikdesign, Baugruppenentwicklung und fertigungsgerechte Konstruktion konsequent zusammen gedacht werden.

Für Hersteller von IVD-, Diagnose- und Analysegeräten bedeutet das: Wer Probenhandling frühzeitig systematisch entwickelt, verbessert nicht nur die technische Performance, sondern auch die Industrialisierbarkeit des Produkts. Genau darin liegt die Stärke von JÜKE. Durch die Verbindung aus Entwicklungskompetenz, Erfahrung in komplexen Geräten und einem tiefen Verständnis für Probenhandling als Gesamtsystem entstehen robuste Lösungen für Probenhandling als Leistungsfaktor – von der automatisierten Probenvorbereitung über die Schnittstelle zwischen Disposable und Instrument bis hin zu präzisem Liquid Handling mit hoher Reproduzierbarkeit. So wird aus einer sensiblen Prozessstufe ein belastbarer Wettbewerbsvorteil.

Ihre Kontaktperson

Dr. Stephan Hüwel

Dr. Stephan Hüwel

Leiter Vertrieb und Marketing

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